Mittwoch, 11. November 2009

10 Jahre

Hallöchen miteinander. Der 11. November ist ein historisches Datum. Nicht nur, dass heute ein sehr guter Freund von mir Geburtstag hat, sondern vor 10 Jahren habe ich meinen Führerschein gemacht.
Deshalb feiere ich ein klein wenig heute abend bei mir zu Hause mit einem Glas Milch und nem Joghurt. Dabei fällt mir ein, dass ich wieder einkaufen muss :-)
An was erinnert ihr euch, wenn ihr 10 Jahre zurückdenkt?
Liebe Grüße, euer Hagen

Dienstag, 10. November 2009

Morgen gehen wir in den Westen

Liebe Freunde und Verwandte,
heute vor 20 Jahren war der 10.11.89. So richtig minutiös kann ich mich nicht mehr an den Freitag erinnern, aber es sind ein paar Dinge passiert, die ich nicht glauben konnte. Dass einer meiner Brüder schon drüben war und wir als Familie morgen, am Samstag, die Grenze passieren sollten. Das habe ich selbst am Samstag nicht glauben können, als mein anderer Bruder und ich von der Schule kamen und er mir gesagt hat, dass wir heute rüber gehen werden.
Von meinem Begrüßungsgeld hab ich mir einen Rucksack gekauft. Bestimmt waren noch ein paar Süßigkeiten dabei.
Tja, und nun arbeite ich in Wolfsburg. Gestern haben mein Pastor und ich uns über die Zeit vor 20 Jahren unterhalten. Er konnte sich natürlich viel besser an alles erinnern. Und so nahm ich Anteil an seinen Erinnerungen. Das war sehr spannend.
Gott sei Dank, dass nicht ein Schuss gefallen ist. Ein Wunder ist genau vor unseren Augen passiert. Gern wäre ich gestern in Berlin gewesen, um über die Bösebrücke an der Bornholmer Straße zu gehen oder über den ehemaligen Grenzübergang in der Bernauer Straße.
Ich bin gespannt, wie wir 2039 den 50. Jahrestag feiern werden.
Gott mit euch,
Euer Hagen

Montag, 19. Oktober 2009

Wie mit ausgestreckten Armen

Liebe Freunde und Verwandte.
Gestern hat die Gemeinde in Wolfsburg mit überragender Mehrheit, fast einstimmig, meine Berufung als Jugendreferent bestätigt. Das macht mich sehr glücklich. Ich fühle mich willkommen und freue mich auf die vor mir liegende Zeit.
Jetzt heißt es aber für mich Abschied nehmen von neu gewonnen Freunden und meinem Semester, dass mich letztes Jahr so herzlich aufgenommen hat.
Bis zum Umzug nach Wolfsburg werde ich noch in Elstal bleiben und noch eine Vorlesung und ein Seminar besuchen. Außerdem werde ich jetzt ganz konkret anfangen meine Kisten zu packen.
Danke für alle eure Gebete und Hoffen. Gott ist gut und von ihm ist dieses großartige Geschenk, das ich gerne annehme.
Jetzt könnt ihr mir auch mal sagen, was Euch beschäftigt und wie es euch geht. Danke für euer Interesse am Blog lesen.
Gott schenke euch Frieden und Gelassenheit, denn er ist euer entSorger :-)
Liebe Grüße euer Hagen

Montag, 5. Oktober 2009

Adieu Wolfsburg

Komisch, eben habe ich doch erst geschrieben, dass ich gute zwei Wochen in Wolfsburg verbracht habe und schon befinde ich mich wieder auf dem Rückweg nach Berlin. Wie geht's jetzt weiter? Nun, die Gemeindeleitung hat mir angeboten bis nächstes Jahr mich anzustellen als Jugendreferent! Die Gemeinde weiß darüber bescheid, es ist öffentlich Am 18.10. wird über meine Berufung entschieden. Gott ist so großartig Er hat alles bereits seit Anfang des Jahres vorbereitet, ohne dass ich es wahrgenommen habe. Ich bin so dankbar, den Weg des Vertrauens gegangen zu sein. Denn etwas besseres hätte ich nie planen können. Gott ist so gut! Amen, es ist wahr. Ich danke euch allen, dass ihr auch so treu gebetet habt und Gott um Unterstützung gebeten habt. Gott antwortet auf unsere Gebete und wir dürfen erwarten, dass Gott auf unsere Gebete oder Wünsche reagiert. Jedoch wird seine Antwort anders sein, als wir es erwarten. Deshalb möchte ich die Augen immer auf ihn gerichtet haben, dass mir seine Taten nicht durch die Lappen gehen.
Ansonsten durfte ich viel lernen und auch lehren. Eine tolle Erfahrung auf ganzer Linie. :-)
Ich wünsche mir so, dass auch ihr eure Augen auf Jesus richtet und euch überraschen lasst von seiner Planung. Ich darf erleben, dass Gott versorgt. Das habe ich schon das letzte Jahr über erfahren dürfen. Danke an alle, die dazu beigetragen haben und freiwillig Gottes Werkzeug wurden, ob ihrs gemerkt habt oder nicht :-) Danke. Auf in die nächste Lebensphase...
Herliche Grüße und Gott befohlen,
Euer Hagen

Dienstag, 1. September 2009

Wolfsburg

Liebe Freund und Verwandte, heute beginnt für mich schon die dritte Woche meines siebenwochen dauernden Praktikums. Es gefällt mir mit der Zeit immer besser und ich mag die Leute mit denen ich hier zu tun habe. Sehr dankbar bin ich für meine Gastgeberin, die mich so fürsorglich umsorgt und für meinen Mentor mit dem ich schon so manch gutes, tiefes und theologisches Gespräch führen durfte. 

Wolfsburg ist eine interessante Stadt. Nicht deshalb weil auf ihr Jahrhunderte von kulturellem Erbe liegen, sondern weil es genau das Gegenteil ist! Wolfsburg wurde unter Hitler als Arbeiterstadt konstruiert. Hier entstand nämlich das "Kraft durch Freude"- Werk in dem der KdF-Wagen, später VW Käfer, hergestellt werden sollte. Wolfsburg, oder von 1938 bis 1945 "Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben", wurde ursprünglich auch als Kirchenfreie Stadt geplant. Nach dem Krieg wurden aber Gemeinden und Kirchen gebaut, damit die ansässigen Gläubigen auch eine geistliche Verbindung und Heimat bekamen. 

In ein paar Tagen schreibe ich noch etwas mehr zu Wolfsburg und den vergangenen Wochen.

Bis dahin, bleibt in der Hand unseres guten Gottes. 

Euer Hagen

Donnerstag, 23. Juli 2009

Klarstellung

Hallo zusammen. 

Ich wollte mit meinem letzten Blogbeitrag keinen Baptisten oder Baptistenpastor beleidigen oder sagen, dass der Beruf nicht mit Menschen zu tun hat und alles Akademiker sind, die als Pastoren arbeiten. Bitte nicht den Umkehrschluss aus den im letzten Beitrag genannten Merkmalen ziehen!

Gruß Hagen

PS Falls Verwirrungen aufgetreten sind, bitte ich dies zu entschuldigen.

Dienstag, 21. Juli 2009

Mir kommt alles so Hebräisch vor...

Hallo liebe Freund und Verwandte. 

Ganz schon viel Zeit ist vergangen seit ich das letzte Mal hier einen Beitrag gepostet hab.  Es ist auch währenddessen ganz schön viel Wasser die Havel runtergeflossen. Und ich hab ganz schön viele schwierige Prüfungen hinter mich bringen müssen. Da waren drei Eignungsprüfungen, 2 Hebräischtests und eine Hebräischklausur. Zum Paperschreiben bin ich gar nicht mehr gekommen. Jetzt fragt ihr euch, was ist draus geworden? Nun zwei der drei Eignungsprüfungen habe ich nicht bestanden, sowie einen Hebräischtest und die Hebräischklausur.  Und da ich das Paper nicht mehr abgegeben konnte bin ich auch dort durchgefallen.

Was heißt das? Es heißt: Ich könnte, da ich nur durch zwei Eignungsprüfungen gefallen bin diese nochmal wiederholen und ich könnte auch die Hebräischklausur wiederholen und auch das Paper. Aber: Ich werde es nicht tun. Ich habe gemerkt, dass ich kein Akademiker bzw. Wissenschaftler bin. Und ich durfte in dem letzten Jahr erfahren, dass ich gerne in den pastoralen Dienst gehen möchte der aber anders aussehen wird als eine "normale" Pastorenstelle im Baptistenbund. Ich möchte mit Menschen zu tun haben und ihnen von Gott erzählen. Ich möchte mich durch Bücher weiterbilden, aber mich nicht in ihnen verkriechen. 

Dankbar bin ich für diese Zeit hier in Elstal, sie hat mich vieles gelehrt. Dennoch werde ich Elstal im Herbst verlassen. Wohin die Reise geht, das weiß ich noch nicht. Gerne bin ich mit euch im Gespräch darüber. Gott teilt sich mir mit. Man kann sagen, wir sind im Prozess. Naja, eher ich, als ER :-) 

Bitte betet, dass Gott mir und auch Ilona zeigt, wo es hingehen soll. Wir sind auf IHN angewiesen und möchte uns von IHM führen lassen. Denn seine Wege sind die besseren. 

Es wird sich auch anderes ändern bzw. wird sich erweitern. Der erste Teil meines Videoblogs ist online, weitere Beiträge sind in der Planung und Realisierung. Freue mich dann auch über Kommentare und Reaktionen von euch. 

Also, Euch Gottes guten Segen bis wir uns wiedersehen

Euer Hagen