Montag, 5. Januar 2009

Neues Jahr und neue Zeit, ...

... Zeit für eine Neuigkeit! Oder zwei oder drei :-)

Liebe Freunde und Verwandte. Das Jahr ist noch Jung, obwohl mein Vater auf meinen Gruß (frohes neues Jahr) erwiderte, dass ja schon 4 Tage neues Jahr ist und es deshalb sich schon um ein altes Jahr handelt. Wie dem auch sei ... für mich ist es noch jung. Vor ein paar Stunden bin ich erst wieder in Elstal angekommen, nach unglaublich vollen zwei Wochen, die auch sehr schön waren. Und ein Blick auf mein Thermometer im Zimmer ließ meine Kinnlade herunterklappen, 10,5 Grad Celcius!!! BRRRR. Da ihr es nicht sehen könnt sag ich's euch, ich sitze mit drei Paar Socken, Handwärmer (Stulpen) und Mütze vor dem Computer.
Nun ein kleiner Rückblick. Ich war so erfreut und erstaunt über dieses Titelblatt der Berliner Morgenpost. Es gibt wirklich nichts wichtigeres als die Beste Nachricht aller Zeiten! Toll.
Weihnachten im Kreise der Familie war eine Freude, obwohl mir meine Verlobte gefehlt hat. Doch zur großen Feier konnten wir gemeinsam hinfahren. Das war cool. Lecker Gans und drumherum. Es war ein schöner Tag mit viel Essen und guter Stimmung. Nach zwei Tagen Entspannung sind Ilona und ich in den Süden, nach Baden-Württemberg, Raum Stuttgart, geflogen und haben dort Freunde und Orte besucht, die Ilona sehr wichtig sind. Ich fands total spannend und lustig (die sprechen da unten schwäbisch; Bild: Ein Schild über einer Sitzbank in Tübingen) und sie konnte ihre Leute mal wiedersehen. Zuerst waren wir in Dußlingen/Dusslingen (über die Schreibweise ist man sich nicht ganz einig; steht am Ortseingang Dußlingen, so sieht man aber auch immer mal wieder die andere Schreibart). Von dort haben wir Ausflüge gemacht nach Tübingen und Reutlingen. Auf dem Bild sieht man ein typisches Postkartenmotiv von Tübingen. Danach, über Silvester, waren wir bei Ilonas Schwester (Achtung, Reimalarm) Sarah in Adelshofen. Dort gibt es ein Theologisches Seminar und Lebenszentrum. Die Geschichte dieses Werks ist unglaublich spannend, denn es handelt sich um ein Werk, dass nur aus dem Glauben an Gott gegründet wurde und auch heute noch existiert. Im christlichen Umfeld würde man von einem Glaubenswerk reden. Es lebt nur von Spenden, Geld- Sach- und Lebensmittelspenden. Ich könnte stundenland zuhören, wenn davon geredet wird, wie Gott dieses Seminar versorgt (Beispiel: Vor kurzer Zeit ging ein Auto bei einem Unfall kaputt, es wird aber jedes Auto des Fuhrparks benötigt, da haben Kurzzeitmitarbeiter im LZA für ein Auto gebetet, dann stand ein neues Auto vor der Tür mit einer Schleife drum). Immer rechtzeitig und immer genügend. Niemals wurde um Spenden gebeten, es kam immer alles im richtigen Augenblick. Das fasziniert mich sehr und begeistert mich an Gott, dass er versorgt. Das erinnert mich an Folgende Bibelstelle in der es um das Versorgen geht: Mt 6,25-34. In Adelshofen haben wir dann auch noch gemeinsame Freunde wiedergetroffen, das den Silvesterabend sehr schön werden ließ. Zum Schluss unserer Reise sind wir noch für zwei Tage nach Lonsingen gefahren. Dort ist die DIPM, die Deutsche Indianer Pioniermission. Neben der Mission in Südamerika gibt es einen Bereich der DIPM für Deutschland. Denn Deutschland ist inzwischen Missionsland. Ilona war für ein Jahr im Team der Reise-Kindermissionare, was für sie eine spannende, herausfordernde, schöne und wertvolle Zeit war. Ich fand das alles auch super spannend. Tolle Leute, die so begeistert sind von Jesus und einfach tun wollen, was ER will. Auch die DIPM ist ein Glaubenswerk. Also nicht das dies misverstanden wird. Nicht weil der Glaube von den Mitarbeitern und Freunden so groß ist existiert dieses Werk, sondern weil sie an DEN glauben, dem so etwas möglich ist. Hier ist das Objekt wichtig.
Gestern sind wir dann wieder zurück geflogen, war echt aufregend auf einer mit Schnee bedeckten Landebahn aufzusetzen und nicht drüber hinweg zu schlittern.
So, jetzt ist es etwas länger geworden, aber es ist auch viel geschehen. Euch allen ein segensreiches Jahr 2009, schön, dass ihr mitlest und teilhabt.
Euer Hagen