Freitag, 12. Juni 2009

Was gibt es Neues?

Tja, das ist ne gute Frage!

Liebe Freunde und Verwandte. Nach einen Monat nur Twitteraktualisierungen, gibt es mal wieder etwas für den Leser von längeren Beiträgen. Ich bin dankbar für die vielen Gebete und Tröstenden Worte die ich erhalten habe und die meine Mutter erhalten durfte. Danke für jede Anteilnahme. Mein Bruder Mario hatte auf seinem Blog auch einen tollen Beitrag zum Heimgang meiner Oma geschrieben. 

Nachdem das alles so nun hinter uns liegt, gibt es vieles was uns der Alltag an Aufgaben und Herausforderungen mit auf den Weg gibt. Eine Herausforderung von mir war der erste Hebräischtest, den ich gestern zu schreiben hatte. Vor der Hebräischprüfungsklausur gibt es zwei Tests, die jeweils 10% der Gesamtnote zählen, einen Grammatik- und einen Vokabeltest. Am Vorabend des ersten Tests, also am Mittwoch, hielte ich es für fruchtbar mich selbst einen Test-Test zu unterziehen. Nach 45 Minuten bin ich tatsächlich fertig geworden und hatte, nach der Korrektur auch nur einen Fehler bemerkt. Ich war high! High von der ernormen Leistung und des Könnens, was mich etwas überrascht hat, was ich aber auch gehofft habe. Als nun der richtige Test am Donnerstag kam, und ich ihn mir ansah, dachte ich: Oh nein, ich weiß gar nichts mehr und hab überhaupt keine Ahnung. Nach 45 Minuten war ich dieses Mal nicht fertig geworden. Hab zwar jedes Wort übersetzen können und die Analysetabelle war auch ausgefüllt, jedoch habe ich meine Reinübersetzung nicht mehr zu Ende bringen können. Beim Mittagessen habe ich den Dozenten erzählt, wie mir es mit diesem Test ergangen ist und ihm vom Test-Test erzählt. Er war überrascht und hat mir gesagt: "Dieser Test heute war aber der einfachere!" UFF. Da war ich platt. 

Naja, in zwei Wochen gibt es ein Vokabeltest, das macht mir immer noch mehr Spaß als Grammatik und die ganzen Konjugationstabellen pauken. 

Ansonsten bin ich sehr eingespannt in mein Studium. Die nächsten Wochen werde intensiv, weil ich am 30.06. meinen ersten Teil der Eignungsprüfung haben werde. Es ist eine zweistündige Kirchengeschichtsklausur. Eine andere Kirchengeschichtsklausur, über die Geschichte des Baptismus, musste ich vor einer Woche wiederholen, da ich im Februar durch diese durchgefallen war. Leider habe ich noch kein Ergebnis. 

Derzeit hat Ilona ihre Prüfungen für den Gemeindepädagogenabschluss. Die schriftlichen hat sie schon hinter sich bringen können und drei mündliche kommen nächsten Donnerstag und Freitag. Dann ist ihr Semester schon vorbei. Meins dagegen geht noch bis Mitte Juli, dann sind Prüfungen.

Einen Ausblick gebe ich euch auch gerne noch. Da meine vielen Praktika nicht ausreichen für den Masterstudiengang muss ich noch ein Extra-Gemeindepraktikum machen, das Voraussetzung ist für das Masterstudium. Meine Praktikumsgemeinde ist die EFG Wolfsburg Erlöserkirche. Einen ersten telefonischen Kontakt gab es schon zwischen Hans-Detlef Saß und mir und wir beide haben uns nett miteinander unterhalten. Es ist gut mal eine Zeit lang nicht hier zu sein, sondern auch mal sein Leben abseits vom Campus zu führen. 

So, jetzt habe ich euch ein Auge abgeschrieben. Ich wünsche euch, dass ihr Gottes Gegenwart erleben könnt und ihm eure Sorgen und Nöte vor die Füße legen könnt. 

Es grüßt euch euer Hagen

1 Kommentare:

Mario hat gesagt…

Und? Wie siehts aus?