Mittwoch, 16. Dezember 2009

Tag 16 - Du bist eine Schlüsselfigur

Gestern war ich in Oebisfelde. Dort gibt es einen CVJM der dort ein Jugendprojekt gestartet hat. Immer dienstags findet der Sportclub statt. Jugendliche und Leitende treffen sich ab 17h an einer Turnhalle und spielen dann Volleyball.
Ein wichtiger Bestandtteil ist auch eine kurze, lebensnahe Andacht, die "Impuls" genannt wird. Ein Studienkollege von mir ist in dem Kirchenkreis angestellt als Gemeindepädagoge und engagiert sich nebenher in diesem Projekt. Sebastian war diesmal dran mit dem Impuls. Es ging um Schlüssel. Sebastian hatte uns mit den vielen Schlüsseln in Verbindung gebracht, die er an seinem Bund dran hat. So unterschiedlich die Schlüssel sind, so unterschiedlich und wichtig sind die Positionen, die jeder Schlüssel hat. Wir Menschen sind jeder für sich eine Schlüsselfigur. Es gibt für jeden ein passendes Schloss, für jeden eine besondere Aufgabe, für jeden eine Verheißung gebraucht zu werden. Nur Du passt an eine ganz bestimmte Stelle, an die kein anderer passt.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Tag 10 - Es kommt ein Schiff

Es kommt ein Schiff geladen bis an sein höchsten Bord, trägt Gottes Sohn voll Gnaden, des Vaters ewig Wort.
Das Schiff geht still im Triebe, es trägt ein teure Last; das Segel ist die Liebe, der Heilig Geist der Mast.
Der Anker haft auf Erden, da ist das Schiff am Land. Das Wort will Fleisch uns werden, der Sohn ist uns gesandt.
Zu Bethlehem geboren im Stall ein Kindelein, gibt sich für uns verloren: Gelobet muß es sein.
Und wer dies Kind mit Freuden umfangen, küssen will, muß vorher mit ihm leiden groß Pein und Marter viel,
Danach mit ihm auch sterben und geistlich auferstehn, das wird ewig Leben erben, wie an ihm ist geschehn.

Daniel Sudermann um 1450.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Tag 9 - Operation Kingdom

Spannender Film zur Terrorthematik. Ebenso zu empfehlen ist der Film "Ausnahmezustand" von 1998. 

Dienstag, 8. Dezember 2009

Tag 8 - Verdrehte Welt

Vor kurzem fand der Kongress "Gedenket der Märtyrer" statt. Zehn Hilfsorganisationen kamen erstmals zusammen und berieten über die Lage der mehr als 100.000.000 verfolgten Christen weltweit. Es muss mehr auf dieses Unrecht hingewiesen und öffentlich darüber berichtet werden. Die größten Verfolgungen finden in islamischen und kommunistischen Ländern statt. Ganz vorne auf der Rangliste stehen Nordkorea und Iran.
Günter Nooke, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, reagierte auf einen Beitrag des ZDF, als über evangelikale Missionare berichtet wurde und dass "christliche Märtyrer ähnlich wie islamische Selbstmordattentäter seien." "Die Journalisten hätten Christen, die das Menschenrecht auf öffentliches Bekennen ihres Glaubens in Anpruch nahmen, ins Unrecht gesetzt." Dieses Recht auf Ausübung der Religion sei keine Privatangelegenheit. Auch wenn es unklug sein mag in islamischen Ländern progressiv seinen Glauben auszuleben und zu bekennen, dürfe dies aber nicht diffamiert werden. Nooke "erinnert an die DDR-Zeit. Bis vor 20 Jahren sei es nicht angezeigt gewesen, über den Todesstreifen in Berlin flüchten zu wollen. Dennoch habe man nicht über die Flüchtlinge, sondern über den SED-Unrechtsstaat den Stab gebrochen." (ideaSpektrum 49/2009, S. 12)

Montag, 7. Dezember 2009

Tag 7 - Gebetsschritte

Eines Tages entdeckte ich ein Buch auf einem Flohmarkt, nämlich "Mit Gott persönlich im Gebet - Fünf Gebetsschritte in die Gegenwart Gottes" von Friedhold Vogel. Und dann habe ich es, so ziemlich, an einem Stück durchgelesen. Es war stark. Der Autor berichtet viel von seinen Erlebnissen mit Gott. Er gibt in diesem Buch Auskunft über Fünf Gebetsschritte:
1. Wahrhaftigkeit - Authentisch sein vor Gott
2. Vertrauen - »ohne Glauben ist's unmöglich«
3. Weihe »Nimm du mich ganz«
4. Befreiung: »da bekannte ich dir meine Sünden«
5. Erfrischung »werden sie dennoch frisch sein«
Diese Schritte sind keine Anleitung, dennoch sollen sie uns Hilfestellung geben, wenn unser Gebet unsere Gebetszeit zu einem Muss statt zur Auferbauung wird. Er spricht in den Buch auch über seinen Gebetskampf, und dass eines Tages das Gebet zu einem Dienstgespräch wurde, statt zum einfachen und liebevollen Gespräch mit Gott. Seine Beispiele sind einleuchtend. Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Tag 3 - Im Gebet glaubend begehren

Matthäus 21,18-22 (REB)
18 Des Morgens früh aber, als er in die Stadt zurückkehrte, hungerte ihn. 19 Und als er einen Feigenbaum an dem Weg sah, ging er auf ihn zu und fand nichts an ihm als nur Blätter. Und er spricht zu ihm: Nie mehr komme Frucht von dir in Ewigkeit! Und sogleich verdorrte der Feigenbaum. 20 Und als die Jünger es sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum sogleich verdorrt? 21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein das mit dem Feigenbaum Geschehene tun, sondern wenn ihr auch zu diesem Berg sagen werdet: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! so wird es geschehen. 22 Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr empfangen.

Im Gebet glaubend begehren? Wie geht das? Was ist genau Gebet? Wie begegne ich Gott im Gebet? Ist Beten reden? oder Hören?

Dienstag, 1. Dezember 2009

Tag 1 - Lieben und Lieben lassen

Ab heute gibt es den Adventskalender.


Wer dem Gebot der Nächstenliebe gern treu nachgeht, der sollte nicht vergessen, sich auch lieben zu lassen. Schließlich will auch Dein Nächster dich lieben. Wen Du denkst, es gibt keinen Nächsten der dich liebt, der kann sich trotzdem lieben lassen, von Gott. Merke: Gott hat keine Liebe, sondern Gott IST die Liebe. Also lass Dich von dem lieben, der Liebe ist.