Dienstag, 9. Februar 2010

Gerechtigkeit verstanden von Luther

Luther sagte einst:

"Mir ist es bisher wegen angeborener Bosheit und Schwachheit unmöglich gewesen, den Forderungen Gottes zu genügen. Wenn ich nicht glauben darf, dass Gott mir um Christi willen dies täglich beweinte Zurückbleiben vergebe, so ist's aus mit mir. Ich muss verzweifeln.

Aber das lass ich bleiben. Wie Judas an den Baum mich hängen, das tu ich nicht. Ich hänge mich an den Hals oder Fuß Christi wie die Sünderin. Ob ich auch noch schlechter bin als diese, ich halten meinen Herrn fest.

Dann spricht er zum Vater: 'Dies Anhängsel muss auch durch. Es hat zwar nichts gehalten und alle deine Geboten übertreten, Vater, aber er hängt sich an mich. Was will's! Ich starb auch für ihn. Lass ihn durchschlupfen.'

Das soll mein Glaube sein!"

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Hagen,
z.Z. befinden wir uns in der Luther-Dekade (2008-2017). 2017 feiern wir 500 Jahre Reformation!
Offizielle Homepage: www.luther2017.de

Herzliche Grüße
Papa