Samstag, 13. März 2010

3 Wochen

Liebe Freunde und Verwandte. 

nun sind es noch gute drei Wochen, oder 22 Tage bis zur kirchlichen Trauung. Die Freude wächst. Aber mir fehlt etwas, nämlich Ilona. Ich glaube, die Zeit würde angenehmer vergehen, wenn wir gemeinsam auf unsere Hochzeit zugehen könnten und nicht an zwei unterschiedlichen Orten, abends am Telefon hängend. Aber so ist es nunmal. Daran ändern können wir leider nichts. Aber beten tun wir. Und das ist sehr gut. Wenn jemand sich dazu entscheidet seinen ganzen Kummer und Sorgen selber zu tragen, dann wird er sehr unter seiner Last leiden. Aber wer Gott bittet ihm zu helfen die Lasten, Sorgen und den Kummer zu tragen, der kann wieder aufrecht gehen und tief durchatmen. 

Mein guter Freund Dominique hat mal eine Predigt gehalten, die ist mir immer noch in Erinnerung, weil mich selbst dieses Thema sehr beschäftigt hatte und ab und zu immer noch beschäftigt. Die Predigt ging um Müllbeseitigung bzw. um Entsorgung. Er ermutigte jeden mit seinen Sorgen zu Jesus zu gehen, der doch der eigentliche Entsorger ist. Schließlich lesen wir im Matthäusevangelium Kapitel 6 ab Vers 25, dass wir uns nicht sorgen sollen. Denn wenn wir nach dem Reich Gottes trachten (was letztlich heißt uns nach Jesus zu sehnen), dann wird uns alles zufallen. Dann wird für alles gesorgt sein. Denn Jesus ist ein Entsorger. 

Und so bete ich, dass er mir die Sorgen abnimmt, die sich bei mir grad einnisten wollen. ER kümmere sich um Morgen. ER kümmere sich darum, dass ich was zu essen habe, dass ich was zu trinken und zum Anziehen habe. Und alles was ER mir schenkt, darf ich dankbar annehmen, weil ich weiß, dass es gut für mich ist. 

Die drei Wochen, die noch vor Ilona und mir liegen, sind eigentlich keine lange Zeit, wenn ich von meinem Opa seine Liebesgeschichte höre, dann staune ich, wie lang die Wartezeit auch sein kann. 

Gott segne uns und kümmere sich um unsere Lasten und Nöte. Denn ER trug alles am Kreuz, warum schleppst Du dich damit ab?

Bis bald und Gott befohlen, 

Euer Hagen